Ransomware, eine moderne Plage

Verschlüsselungstrojaner oder neudeutsch Ransomware verschlüsseln Daten. Dabei werden die Opfer von den Cybererpressern zu Lösegeldzahlungen aufgefordert. Die Kriminellen versprechen, dass nach der Zahlung des Lösegeldes (meist in Form von Bitcoins) die Daten wieder entschlüsselt werden oder das Opfer den Schlüssel zum Entschlüsseln erhält. Immer wieder fallen Unternehmen oder auch Privatpersonen auf diese Versprechungen rein und bezahlen die zum Teil sehr hohe Summen. In aller Regel ist dies jedoch rausgeworfenes Geld: Die Daten lassen sich in den meisten Fällen nicht wiederherstellen.

Lösungen?

Um Ransomware Herr zu werden, bedarf es einer klugen Strategie und eines guten Providers – wie die Twosteps GmbH – mit einem belastbaren Sicherungskonzept.

Die Lösung an sich ist weder teuer noch aufwendig; sie ist an manchen Stellen kurzfristig lästig, weil man sich daran gewöhnen muss, danach aber reine Routine.

Schauen wir uns an, über welche Wege Ransomware zu uns kommt.

Im Jahr 2020 kam 74 % der Ransomware über eMails (Social Engineering über E-Mail-Anhänge) auf einen Rechner der Opfer. Dabei werden manipulierte ZIP-, PDF- oder Office-Dateien sowie versteckte ausführbare Programme – oftmals als Rechnung oder Mahnung getarnt – an die Opfer verschickt.

Der Rest teilt sich in Infektionen durch Webseiten mit 12 % und durch USB-Stick mit 11 % auf. Bei dem verbleibenden Rest ist die Quelle nicht sicher nachzuvollziehen gewesen.

Nicht immer beginnt die Verschlüsselung sofort, teilweise warten die Schadprogramme auf eine Anweisung ihrer Entwickler oder sind mit Auslösern ausgestattet, sodass sie nur unter gewissen Bedingungen oder zu bestimmten Zeiten ausgeführt werden. Einmal gestartet ist die Sperrung der eigenen Daten nicht mehr aufzuhalten. Während harmlosere Ransomware mit aufdringlichen Hinweisfenstern auf sich aufmerksam macht und zur Zahlung eines Lösegelds auffordert, verschlüsseln aggressive Crypto-Trojaner ganze Festplatten und Netzwerkspeicher.

Die Lösung an dieser Stelle ist zweigeteilt.

Twosteps analysiert für Sie beim Empfang einer E-Mail automatisch den Inhalt und verweigert den Empfang von Dokumenten mit aktiven Makros oder ähnlich bedrohlichen Anhängen. Statistisch gesehen schlagen unsere Scanner alle 2 Sekunden an und lehnen eine E-Mail mit der Fehlermeldung „Rejecting harmful email“ ab. Diesen Mehrwert an Schutz genießt jeder Kunde bei der twosteps GmbH kostenlos.

Natürlich können auch unsere Systeme nicht jede Bedrohung eliminieren. Ein 100 % Schutz kann es an dieser Stelle nicht geben. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden, auf allen Rechnern richtige Virenscanner zu installieren (oder, bei Bedarf auch von uns installieren zu lassen). Wer sich die 30 Euro für einen funktionierenden Virenscanner spart und stattdessen pseudokostenlose Programme wie Avast oder Ähnliches verwendet, der zahlt früher oder später kräftig drauf.

Warum nicht Avast und Co?

Wenn man auf zehn identisch konfigurierte Windows 10-Systemen die unterschiedlichen Testkandidaten installiert und dann auf allen zehn Systemen denselben Viren-Cocktail – bestehend aus den derzeit auf den Systemen eingehenden Viren – einspielt, wird schnell klar, das kostenlos eben nicht gratis und schon gar nicht ausreichend oder gut ist. Erkennungs- und Schutzraten von unter 90 % (Avast 89 %, Avira 75 %, Bitdefender 81 %, McAfee 66 %, Panda 56 %) sind inakzeptabel und selbst kostenlos zu teuer. Im Vergleich dazu die Leistungen der anderen: ESET und Kaspersky 98 %, Trend Micro 97 %, F-Secure 93 %.

Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle entweder ESET oder Kaspersky. Beide Systeme haben einen sehr hohen Schutz und sind unumschränkt zu empfehlen. Welches der beiden Systeme wir Ihnen empfehlen, hängt von Ihrer Umgebung und Ihrem Bedarf ab. Als Silver-Partner von ESET werden wir regelmäßig geschult und können so auch über den Tellerrand hinausschauen.

Mit einem Schutz von ESET oder Kaspersky sind Sie sehr gut abgesichert. Ein 100 %-Schutz ist das aber trotzdem nicht.

Backup, Backup, Backup.

Daten gehören gesichert und verifiziert. Im Prinzip ist das jedem bekannt. Der Grund, warum es jedoch so selten gemacht wird, ist, dass es mit Arbeit verbunden ist.

Wenn schon ein Backup erstellt wird, wird dies häufig auf die Wechselfestplatte gespielt. Kann das Backup von dort wieder hergestellt werden? Bestenfalls ein Glücksspiel. Denn niemand schaut nach dem Backup nach, ob die Festplatte da noch korrekt arbeitet und alle Daten sauber geschrieben wurden. Außerdem steht meist nur eine Generation zur Verfügung.

Die andere Variante dieses russischen Roulettes ist die Verwendung eines Netzlaufwerks auf einem Server oder einer NAS. Das stellt leider ebenfalls nur einen im besten Fall sehr mäßigen Schutz vor Datenverlusten dar. Ransomware ist hinterlistig. Die Trojaner verschlüsseln alle erreichbaren Medien, also auch die Netzlaufwerke oder NAS-Stationen.

Auch an dieser Stelle haben wir eine Abhilfe für Sie.

Mit dem von der twosteps GmbH angebotenen Solarwinds Cloud-Hybrid -Backup müssen Sie sich nicht darum kümmern, dass ein Backup erstellt wird. Es funktioniert automatisch und zu jederzeit nachvollziehbar. Da die Speichermedien nicht im direkten Zugriff sind, haben Trojaner keine Chancen. Außerdem haben Sie mit diesem Backup-System immer Zugriff auf 28 Tage. Wenn Sie also heute merken, dass Sie vor 27 Tagen eine Datei versehentlich gelöscht oder irrtümlich geändert haben, so können Sie sofort die Originaldatei von vor 28 Tagen wieder zurückspielen.

Übrigens ist auch das Backup sehr kostengünstig. Derzeit wird das Backup in drei verschiedenen Versionen, beginnend bei 2.50 Euro pro Monat (SolarWinds Backup Documents), 15 Euro (SolarWinds Backup Desktop) und 75 Euro (SolarWinds Backup Server) pro Monat inklusive Steuern angeboten. https://www.twosteps.net/backup.php

Alles in allem sieht man, dass der Schutz vor Ransomware ist weder besonders aufwendig noch teuer ist. Das Konzept muss nur umgesetzt werden.

Sie haben Fragen? Nur zu, wir beraten Sie kostenlos! https://www.twosteps.net/contact.php